❓ Outlook Add-In (neu): SecuMails werden nicht verschlüsselt versendet

Wenn das FTAPI Outlook Add-In im neuen Outlook eine Zustellung auslöst, die E-Mail aber unverschlüsselt ankommt und im Dev Log ein HTTP-400-Fehler erscheint, ist in der Regel eine Microsoft-Datenschutzeinstellung deaktiviert.

Symptom

Der Nutzer ist im FTAPI Outlook Add-In angemeldet. Beim Versenden einer SecuMail wird im Network-Tab der Outlook Developer Tools ein HTTP 400 Bad Request sichtbar. Die Zustellung wird unverschlüsselt versandt, obwohl das Add-In geöffnet ist.

Die Outlook Developer Tools lassen sich über die Kommandozeile mit olk.exe --devtools öffnen. Das Fenster erscheint beim nächsten Start von Outlook automatisch.

Ursache

Das FTAPI Outlook Add-In im neuen Outlook basiert auf der Web-Add-In-Architektur von Microsoft und nutzt cloudbasierte Dienste, um Daten zwischen dem Compose-Fenster und dem Add-In auszutauschen. Ist die Einstellung Optionale verbundene Erfahrungen aktivieren in den Datenschutzeinstellungen deaktiviert, blockiert Microsoft diese Kommunikation. Das Add-In kann den Versand nicht korrekt abfangen und die Zustellung geht unverschlüsselt raus.

Lösung

Die betroffene Person muss folgende Einstellung in Outlook aktivieren:

Einstellungen > Allgemein > Datenschutz und Daten > Datenschutzeinstellungen

Dort den Schalter Optionale verbundene Erfahrungen aktivieren einschalten.

Nach dem Aktivieren der Einstellung wird der Versand von SecuMails wieder korrekt über FTAPI verschlüsselt.

Hinweis für Administratoren

In O365-Umgebungen kann diese Einstellung durch Organisationsrichtlinien deaktiviert sein. IT-Administratoren können den Wert zentral über das Microsoft 365 Admin Center oder per PowerShell steuern.

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